LBV Kreisgruppe Kronach

Wir sind eine aktive Kreisgruppe mit rund 190 Mitgliedern und engagieren uns im ganzen Landkreis. Was uns antreibt, ist die gemeinsame Faszination für Vögel und Natur. Viele unserer Mitglieder sind ehrenamtlich aktiv und kümmern sich nicht nur um den Schutz von Vögeln, sondern um alle bedrohten Tiere und Pflanzen.

 

Wir betreuen rund 55 Hektar wertvoller Flächen, die wir durch Pacht oder Kauf für immer für den Naturschutz gesichert haben. Unsere beiden Flächenbetreuer begehen die Gebiete regelmäßig, erstellen Pflegekonzepte und kartieren seltene Arten. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Anbringen verschiedener Nisthilfen sowie die Bestandsüberwachung von Schwarzstorch, Uhu und Braunkehlchen sowie vielfältige Schutzmaßnahmen. So überwacht beispielsweise unser Eulenbeauftragter Brutgebiete und Vorkommen des Uhus im Landkreis und helfen unsere Mitglieder beim Aufstellen von Amphibienschutzzäunen.

Werden Sie Teil der LBV-Familie und setzen Sie sich mit uns für unsere wunderschöne Natur ein. Gemeinsam führen wir ein aktives Vereinsleben mit vielen Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen und sind hervorragend vernetzt. Bei der Naturschutzarbeit vor Ort kann man oft ganz praktisch anpacken. Sie helfen uns aber auch mit ihrer Mitgliedschaft. Denn je mehr Unterstützer wir zählen, desto lauter ist unsere Stimme für Bayerns Natur.


Aktuelles

Neuer Krötenrekord!

Freitag, 22. April

Die Amphibienwanderung in Burgstall neigt sich langsam dem Ende zu. Auch wenn sich noch vereinzelte Nachzügler in den Eimern finden, ist jetzt schon klar - 2022 wird es einen neuen Krötenrekord geben. Weit über 6000 Erdkröten wurden von den Helfern sicher über die Straße begleitet und damit nochmal 2000 Tiere mehr als im letzten Jahr. Auch bei den Fröschen und Molchen ist mit etwa 800 Tieren ein positiver Trend zu erkennen, die Zahlen bleiben aber noch immer deutlich hinter denen frührerer Jahre zurück (2015 waren es noch um die 1700 Tiere).

Wie wichtig die Errichtung des Zauns ist, zeigt sich immer wieder an Stellen wo dies nicht möglich ist (z.B. Einfahrten). Die überfahrenen Amphibien bieten ein grausigen Anblick. Glücklich schätz sich da die Kröte, die den Weg in den Eimer findet. Und auch der Helfer freut sich, wenn er mit vollem Eimer die Straße überquert und die Tiere am Ende sicher ins Laichgewässer entlassen kann. Ohne Schutzmaßnahmen wäre dies nur wenigen vergönnt.

Echte Teamarbeit: der Aufbau des Amphibienzaun bei Burgstall.